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Erhöhte Zuschüsse beim Austausch alter Ölkessel

Ab dem Jahr 2026 sollten keine Ölheizungen mehr eingebaut werden dürfen, wenn klimafreundlichere Anlagen möglich sind. Dies wurde Ende 2019 mit dem Klimapaket der Bundesregierung beschlossen. Um den Trend des Austausches zu fördern und somit die damit verbundene Energieeinsparung zu fördern, wird eine Austauschprämie angeboten. Wer nach 2026 noch Ölheizungen einbauen möchte, muss dies in Verbindung mit erneuerbaren Energien erstellen.

Laut einer Studie sind die Hälfte der 5,8 Millionen Ölheizungen an das Gasnetz ohne Probleme anzuschließen. Beim Wechsel auf Gas wird der Bereich des Öltankraumes wieder frei und bietet weiteren Platz für die Eigentümer.

Die Zuschüsse zu den Investitionen sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle  (BAFA) zu beantragen.

Quelle: Tabelle BAFA 2020
BAFA-Förderung für erneuerbare Energien 2020

 

Art der Heizung Gebäudezustand Neubau
Fördersatz Fördersatz bei Austausch Ölheizung
Fördersatz
Biomassekessel
35 % 45 %
35 %
Wärmepumpe
35 % 45 %
35 %
Ergänzung der bestehenden Heizung mit Solarthermie
30 % 30 %
30 %
Erneuerbare Energien Hybridheizung (Kombi aus Solarthermie, Biomasse und/oder Wärmepumpe
35 % 45 %
35 %
Gas-Hybridheizung
·       Mit erneuerbarer Wärmeerzeugung (Kombi aus Gasbrennwertheizung mit Solarthermie, Biomasse und/oder Wärmepumpe
30 % 40 %
·       Bei späterer Einbindung erneuerbarer Wärmeerzeugung (Kombi aus Gasbrennwertheizung mit Speicher sowie Steuerung und Regelung für die spätere Einbindung von Solarthermie, Biomasse und/oder Wärmepumpe)
20 %